01734 Rabenau

Rabenau ist eine Kleinstadt bei Freital im sächsischen Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Verwaltungssitz der Gemeinde „Stadt Rabenau“. Diese erstreckt sich über ein Territorium von 30 Quadratkilometern.

Für viele Wander- und Radwanderfreunde sowie historisch und handwerklich interessierte Gäste ist die Stadt und ihre schöne Umgebung schon lange so etwas wie ein Geheimtip und es lohnt sich, hier zu verweilen.

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01734 Lübau

Lübau war und ist stark landwirtschaftlich geprägt. Im Ort existiert seit den 1970er Jahren eine Viehzuchtanlage.

Gemeindestraßen führen nach Rabenau, nach Somsdorf und nach Borlas.

Die erste urkundliche Erwähnung unter der Bezeichnung Lobouwe geht auf das Jahr 1378 zurück. Bis 1550 lag die Grundherrschaft beim Rittergut Rabenau, danach war es Amtsdorf des Amts Dippoldiswalda. Lübau war bis 1930 nach Somsdorf gepfarrt, danach nach Rabenau.

Lübau gehörte bis 1843 zum Amt Dippoldiswalde, danach zum Gerichtsamt Tharandt. Ab 1875 gehört Lübau zur Amtshauptmannschaft Dresden und kam 1952 zum Kreis Freital. 1974 wurde Lübau zur Stadt Rabenau eingemeindet. Für lokale Belange existiert nach der sächsischen Gemeindeordnung ein Ortschaftsrat mit einem Ortsvorsteher.

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01734 Spechtritz

Spechtritz ist ein kleines Waldhufendorf, das sich in nordöstliche Richtung von einer Hochfläche zur Roten Weißeritz hinunter erstreckt. Der Ort liegt auf ca. 330 m Meereshöhe und befindet sich im Vorland des Osterzgebirges. Im Ortsteil Spechtritz leben ca. 300 Einwohner (2004).

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01734 Obernaundorf

Obernaundorf ist ein etwa 1,3 Kilometer langes Waldhufendorf, das sich in westliche Richtung von den oberen Poisenhäusern nach Eckersdorf (Freital-Hainsberg) hin erstreckt. Der Ort liegt auf etwa 300 Metern Meereshöhe und befindet sich an der Grenze des Osterzgebirges. Im Ortsteil Obernaundorf leben rund 300 Einwohner (2004).
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01734 Oelsa

Oelsa ist ein ca. 5 km lang gestrecktes Dorf entlang des Oelsabachs, dessen breites Muldental im Ortsbereich zwischen den Höhenzügen des Lerchenbergs und des Götzenbüschchens von Südost nach Nordwest verläuft. Die Siedlungsform entspricht einem Reihendorf, welches auf ein Waldhufendorf slawischen Ursprungs zurückgeht. Der Ort liegt auf ca. 300 m Meereshöhe und befindet sich im Vorland des Osterzgebirges. Im Ortsteil Oelsa leben ca. 1300 Einwohner (2004).

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01734 Karsdorf

Der Ort liegt unmittelbar an der Bundesstraße B 170 (E55). Die Ortslage des ehemaligen Waldhufendorfes fällt von Nordost nach Südwest von 400 auf 350 m ab, Heidemühle und Oelsabach liegen gar nur bei 320 m.
Die erste Erwähnung geht auf das Jahr 1478 als Windisch Karschdorff zurück. Die Schreibweise des sorbischen (wendischen) Namens wurde mehrmals geändert. Nach 1937 hieß es Wendischcarsdorf. Unter diesem Namen ist auch eine geologische Störung, die Wendischcarsdorfer Verwerfung, bekannt. Über Jahrhunderte prägten Ackerbau, Obstbau und Schafzucht den Ort. 1699 wurde das Weidegut gebaut, und 1720 bildete man aus vier Hufengütern und einer Gartennahrung das Freigut, zu welchem eine große Schäferei und eine Ziegelei gehörten. Später entstanden Bauernhöfe und zu Beginn des 20. Jahrhunderts auch eine Stuhlfabrik und eine Strohhutfertigung. Als Nebenerwerb erzeugte man im Ort Sauermilchkäse. 1905 wurden 10 bäuerliche Betriebe genannt. Eine der Käsereien hat sich in alter Familientradition bis heute erhalten. 1907 erfolgte die Gründung einer Weidegenossenschaft. Dieses mit Schilf gedeckte Gut wurde aber wegen Baufälligkeit in den 60er Jahren abgebrochen.
Karsdorf, das von jeher dem Kirchspiel Possendorf zugeordnet ist, war bis 1971 eine selbstständige Gemeinde, wurde dann Oelsa angegliedert und ist heute ein Ortsteil von Rabenau.
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