Rabenau ist eine Kleinstadt bei Freital im sächsischen Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Verwaltungssitz der Gemeinde „Stadt Rabenau“. Diese erstreckt sich über ein Territorium von 30 Quadratkilometern.
Für viele Wander- und Radwanderfreunde sowie historisch und handwerklich interessierte Gäste ist die Stadt und ihre schöne Umgebung schon lange so etwas wie ein Geheimtip und es lohnt sich, hier zu verweilen.
Rabenau befindet sich an einem nach Süden exponierten Hang, der von einem sattelförmigen Höhenzug zum Oelsabach hin abfällt. Die höchsten Punkte bilden die westlicher gelegene Rabenauer Höhe (352 m) mit dem Sendeturm sowie die beim Wasserturm und der Rabenauer Schule gelegene Höhe. Der nördlich der Stadt gelegene nordexponierte Hang („Läusewiesen“) ist kaum bebaut. Tiefster Punkt des Ortes ist die Rabenauer Mühle an der Roten Weißeritz.
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In und um Rabenau sorgen schöne Gaststätten, Hotels und Privatzimmer dafür, daß ein jeder Besucher seinen Magen verwöhnen kann oder daß man einen Platz für sein müdes Haupt findet. Stimmungsvoll geht es an den Grillplätzen und in den Biergärten zu, die an verschiedenen Gastwirtschaften zu finden sind.














Die bergige, wald- und wiesenreiche Stadt Rabenau mit ihren Ortsteilen Obernaundorf, Oelsa, Karsdorf, Lübau und Spechtritz erstreckt sich unweit der Sächsischen Landeshauptstadt Dresden auf den Ausläufern des Erzgebirges. Für viele Wander- und Radwanderfreunde sowie historisch und handwerklich interessierte Gäste ist die Stadt und ihre schöne Umgebung schon lange so etwas wie ein Geheimtip und es lohnt sich, hier zu verweilen.
In und um Rabenau sorgen schöne Gaststätten, Hotels und Privatzimmer dafür, daß ein jeder Besucher seinen Magen verwöhnen kann oder daß man einen Platz für sein müdes Haupt findet. Stimmungsvoll geht es an den Grillplätzen und in den Biergärten zu, die an verschiedenen Gastwirtschaften zu finden sind.
Unsere Vereine laden das ganze Jahr über zu Veranstaltungen ein.
Unternehmen Sie auch einmal einen Ausflug in unsere schöne Umgebung. Die sächsische Landeshauptstadt Dresden mit ihren vielen Kunstsammlungen, die Sächsische Schweiz mit ihren Kletterfelsen, Meißen – die Wiege Sachsens mit ihrem Porzellan, das Elbland mit seinem Wein, das “Weihnachtsland” Erzgebirge mit seinen Traditionen und unser Nachbarland Tschechien mit der Vulkanlandschaft im nordböhmischen Becken liegen im Umkreis von 50 kilometern. Schauen Sie selbst!
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort indirekt als „Rabinowe“ im Jahre 1235. Als Kolonisten gelten fränkische (?) Siedler unter dem burggräflich-dohnaischen Dienstadligen Burchhardus de Rabinowe, der wohl mit dem 1206 erwähnten Burkhard von Kaitz identisch ist. Die Herrschaft Rabenau mit ihrer um bzw. kurz vor 1200 dort auf einem Felssporn über dem Oelsabachtal errichteten Wehranlage als Mittelpunkt scheint von Kaitz ausgehend angelegt worden zu sein. Dieser Siedlungszug ordnet sich in die Kolonisation der Burggrafen von Dohna an den Weißeritzen mit den Schwerpunkten Burg Thorun (Pesterwitz) – Rabenau – Dippoldiswalde – Höckendorf ein.[2]
Nach der Dohnaischen Fehde gelangte die Herrschaft in markgräflich-meißnischen Besitz, verlor ihre strategische Bedeutung und verfiel allmählich.
Das Stadtrecht erlangte Rabenau im Jahr 1488. Im Dreißigjährigen Krieg musste der Ort mehrfach Plünderungen erleiden und wurde 1639 durch schwedische Truppen angezündet.
Neben der Landwirtschaft wurde die handwerkliche Holzverarbeitung wesentlicher Lebensunterhalt in Rabenau. Ab dem 16. Jahrhundert entwickelte sich so in Rabenau und Umgebung das Handwerk des Stuhlbaus. Der kursächsische Hofgeograph Adam Friedrich Zürner berichtete 1720 über Rabenau, dass fast alle Einwohner Stuhlmacher gewesen seien.
Um 1830 erhielt die Rabenauer Mühle das Schankrecht. 1869 brannte sie ab und wurde als Gastwirtschaft und Holzschleiferei im Schweizer Stil wieder aufgebaut. Im Zeitalter der Industrialisierung und der Gründerzeit dehnte sich das Siedlungsgebiet auf höhergelegene Teile des stark geneigten Südhangs aus. 1875 wurde die Freiwillige Feuerwehr gegründet, im gleichen Jahr wird Rabenau Teil der Amtshauptmannschaft Dresden. 1882 erhielt Rabenau Anschluss an die Weißeritztalbahn, was große Bedeutung für die örtliche Stuhlbauindustrie hatte. Gleichzeitig wurde die Ortsverbindungsstraße von Eckersdorf (Ortsteil von Hainsberg bzw. Freital; heute Freitaler Straße) errichtet und ersetzte den steilen Eckersdorfer Weg. An dieser Straße entstand über dem Rabenauer Grund die Siedlung Waldfrieden. In der Gründerzeit wurden das Rathaus und eine Vielzahl von markanten Bürgerhäusern am Marktplatz erbaut. 1911 ging im Rabenauer Grund das Wasserkraftwerk in Betrieb. Anfang des 20. Jahrhunderts errichtete die Stadt Rabenau eine freifließende Trinkwasserleitung, die ihr Wasser aus der Paulshainer Heide bei Höckendorf bezieht und durch den Bau eines Wasserturmes am zweithöchsten Punkt des Orts ein zeitgemäßes lokales Trinkwassernetz darstellte.
Im Mai 1945 wurde Rabenau nicht völlig unblutig von sowjetischen Truppen besetzt. Mit der Stadtverwaltung wurden Angehörige bzw. Sympathisanten der KPD und SPD betraut. In der Folge wurden mehrere Großbauern und Industrielle enteignet, andere verhaftet. Einige hundert Vertriebene aus dem Sudetenland, Schlesien und Pommern ließen sich in Rabenau nieder.
In den 1960er Jahren wurde ein Großteil der Bauern in der LPG Lübau-Oelsa zwangskollektiviert. Rabenau erhielt eine Betriebsberufsschule für Stuhl- und Möbelbau, in der im Rahmen der RGW-Entwicklungshilfe zeitweise auch ausländische Schüler ausgebildet wurden.
1952 wurde die Stadt dem neugebildeten Kreis Freital zugeschlagen. Im gleichen Jahr wurden Spechtritz und Lübau Ortsteile von Rabenau, 1974 auch Obernaundorf. 1971 wird Karsdorf Ortsteil von Oelsa.
In den 1980er und 1990er Jahren bestand eine Partnerschaft der Evangelischen Kirchgemeinde mit der Kirchgemeinde in Rethem (Aller) in Niedersachsen.
1990 entstand nach dem Vorbild in der hessischen Partnergemeinde die Freie Wählergemeinschaft Rabenau. Bei den Kommunalwahlen im Mai 1990 zog diese mit großem Erfolg in den Stadtrat ein und stellte mit Frank Schönherr den ersten frei gewählten Bürgermeister nach 1945.
1994 erfolgte der freiwillige Zusammenschluss mit der Gemeinde Oelsa zur vergrößerten Gemeinde „Stadt Rabenau“, die im gleichen Jahr Teil des neugebildeten Weißeritzkreises wurde. Die Stadtgemeinde besitzt im Jahr 2004 ungefähr 4.700 Einwohner, davon etwa 2.000 Einwohner in Rabenau selbst. Durch eine eher konservative Flächenwidmungspolitik in den 1990er Jahren verzeichnet Rabenau nur geringen Zuzug und kaum neue Gewerbeansiedlungen, so dass die Entwicklung der Gemeinde seitdem als Wohn- und Gewerbestandort im südlichen Dresdner Umland stagniert.
Im Jahre 2007 wird das Heimatmuseum als Deutsches Stuhlbaumuseum etabliert.